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CRM neben abas, proALPHA und anderen Mittelstands-ERPs: so klappt die Anbindung

abas und proALPHA sind im Maschinen- und Anlagenbau verbreitet, dazu kommen Infor, Sage, APplus und eNVenta. Viele dieser Installationen sind stark angepasst, und eine einheitliche Standardschnittstelle für ein CRM gibt es nicht. Dieser Ratgeber zeigt einen Weg, der trotzdem ohne großes Schnittstellenprojekt auskommt.

Firmenakte mit Umsatz laut ERP auf einem Notebook
  1. 1Warum es keinen fertigen Konnektor gibt
  2. 2Der Weg: ein vereinbartes Datenschema
  3. 3Was Sie mit dem ERP-Partner besprechen
  4. 4So macht es Portario (und was es nicht tut)
  5. 5Häufige Fragen
Abschnitt 1

Warum es keinen fertigen Konnektor gibt

Bei SAP und Business Central gibt es dokumentierte Standardschnittstellen mit festen Feldnamen. Bei abas, proALPHA und vielen anderen Mittelstands-ERPs ist das anders: Schnittstellen gibt es, aber Felder und Strukturen unterscheiden sich je Version und je Kunde, weil viele Installationen angepasst sind. Ein „Konnektor für abas“ müsste deshalb für jeden Betrieb neu gebaut werden.

Abschnitt 2

Der Weg: ein vereinbartes Datenschema

Statt das CRM an jede Installation anzupassen, dreht man es um: Der ERP-Partner stellt die Daten in einer festen, beschriebenen Form bereit, und das CRM liest sie ohne Anpassung. Typische Inhalte:

  • Kunden mit Kundennummer, Anschrift und Mutterfirma (Pflicht)
  • Ansprechpartner je Kunde
  • Umsatz je Kunde und Monat, auf Wunsch je Warengruppe mit Deckungsbeitrag
  • Offene Aufträge und offene Posten
  • Lieferanten und Bestellungen für den Einkauf

Alles außer den Kunden ist optional. Man fängt mit den Kunden an und ergänzt später, was gebraucht wird.

Abschnitt 3

Was Sie mit dem ERP-Partner besprechen

  1. Kann das ERP einen OData-Dienst bereitstellen (V4 oder V2), oder gibt es dafür ein Zusatzmodul?
  2. Welche der Entitäten werden gebraucht? Für den Anfang reichen Kunden und Umsatz.
  3. Zugang nur lesend, am besten mit einem Token; erreichbar über HTTPS.
  4. Beträge netto, Datumsangaben in einem üblichen Format.
  5. Aufwand und Festpreis für die Sicht: meist überschaubar, weil nur gelesen wird.

Bis die Sicht steht, geht es auch ohne: Kunden als Excel-Datei exportieren und importieren, wie im Ratgeber „Von Excel zum CRM wechseln“ beschrieben.

Abschnitt 4

So macht es Portario (und was es nicht tut)

  1. Portario-Standardschema. Eine Beschreibung mit festen Entitäten und Feldnamen zum Weitergeben an den ERP-Partner. Stellt er den Dienst so bereit, passt die Vorlage „Portario-Standardschema“ ohne weitere Zuordnung.
  2. Gleicher Abgleich wie bei SAP: über die Kundennummer, auf Wunsch geplant, Umsatz, Aufträge und offene Posten in der Firmenakte.
  3. Erprobt am eigenen Vorführsystem, das genau dieses Schema liefert.

Offen gesagt: Für abas, proALPHA, Infor oder Sage gibt es keinen fertigen Konnektor. Der Weg führt immer über den Dienst, den Ihr ERP-Partner bereitstellt. Die Anbindung liest nur.

Häufige Fragen

Gibt es einen fertigen Konnektor für abas oder proALPHA?

Nein. Weil die Installationen stark angepasst sind, setzt Portario auf ein festes Datenschema, das der ERP-Partner bereitstellt. Dann passt die Zuordnung ohne Anpassung.

Wie aufwendig ist das für den ERP-Partner?

Das hängt vom ERP und der Installation ab. Weil nur gelesen wird und die Feldnamen vorgegeben sind, ist es meist eine überschaubare Sicht. Lassen Sie sich einen Festpreis nennen.

Welche Daten braucht man mindestens?

Nur die Kunden mit Kundennummer. Umsatz, Aufträge, offene Posten und Lieferanten sind optional und lassen sich später ergänzen.

Gilt das auch für Infor, Sage oder APplus?

Ja, für alle ERPs ohne einheitliche Standardschnittstelle ist das Standardschema der vorgesehene Weg.

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Das Datenschema für Ihren ERP-Partner

Wir schicken Ihnen die Beschreibung des Portario-Standardschemas zum Weitergeben an Ihren ERP-Partner. Oder sehen Sie sich die ERP-Anbindung in der Live-Demo an, ohne Anmeldung.

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