Kundendaten enthalten personenbezogene Daten. Portario läuft auf Servern in Deutschland, wird von einem deutschen Anbieter betrieben und bringt den Auftragsverarbeitungsvertrag mit.

Wer ein CRM einführt, verarbeitet personenbezogene Daten und braucht dafür nach Art. 28 DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter. Bei vielen internationalen Anbietern beginnt an dieser Stelle die Suche nach dem richtigen Formular, gefolgt von der Frage, wohin die Daten eigentlich übertragen werden.
Portario ist bewusst klein und deutsch gebaut. Es gibt einen Anbieter, ein Rechenzentrum und einen Vertrag. Der AVV liegt fertig vor und wird zum Start unterschrieben, nicht nachgereicht.
Diese Seite nennt auch, was nicht da ist. Ein Datenschutzbeauftragter merkt es sowieso, und eine Liste ohne Lücken wäre unglaubwürdig.
Portario läuft bei der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Falkenstein, Sachsen. Die Verbindung ist durchgehend verschlüsselt (HTTPS), die Datenbank liegt auf demselben Server und ist von außen nicht erreichbar. Gesichert wird täglich; dass sich eine Sicherung tatsächlich zurückspielen lässt, wurde geprüft und nicht nur angenommen.
Jede Änderung an einem Datensatz wird mit Zeitpunkt, Person, altem und neuem Wert festgehalten. Rollen und Rechte bestimmen, wer was sieht; auf Wunsch sieht ein Mitarbeiter nur seine eigenen Datensätze. Greift der Anbieter zur Unterstützung auf Ihre Organisation zu, wird jeder solche Zugriff protokolliert und ist für Sie sichtbar.
Fragt eine Person nach ihren Daten oder verlangt deren Löschung, haben Sie eine Frist. Portario stellt die Auskunft zu einer Person als Datei zusammen und löscht auf Wunsch endgültig, also nicht nur ausgeblendet. Gelöschtes wandert zuerst in den Papierkorb, damit ein Fehlklick keinen Datenverlust bedeutet.
Hosting, Verschlüsselung, Zugriff, Sicherung, Datenflüsse und die Punkte, die Portario nicht hat. Fünf Seiten, ohne Anmeldung. Wird bei jeder neuen Version automatisch aktualisiert.
Ja. Der AVV nach Art. 28 DSGVO liegt vor, mit Verarbeitungsübersicht, technisch-organisatorischen Maßnahmen und der Liste der Unterauftragnehmer. Er wird zum Start geschlossen, nicht auf Nachfrage nachgereicht.
Nein. Hosting und Datenbank liegen in Deutschland, die verwendete Schrift wird selbst ausgeliefert statt von einem Google-Server geladen, und es sind keine Analyse- oder Werbedienste eingebunden. Auch das optionale KI-Modul läuft über Amazon Bedrock ausschließlich in EU-Rechenzentren (primär Frankfurt). Mit aktivierter KI werden also keine Daten in die USA übertragen. Anders ist es nur bei Anbindungen, die Sie selbst einrichten oder auslösen, etwa dem Kalender-Abgleich mit Google oder Microsoft 365, Benachrichtigungen in Slack oder Teams oder dem Öffnen einer Tour in Google Maps. Diese laufen über Ihre eigenen Konten bei diesen Anbietern.
Es gibt kein Tracking, keine Werbenetzwerke und keine Analyse-Dienste Dritter. Gespeichert wird im Browser nur, was für den Betrieb nötig ist: Anmeldung, gewähltes Design, Sprache und ähnliche Ansichtseinstellungen. Schaltet Ihr Administrator „Offline für unterwegs“ frei, liegen ausgewählte Kundendaten zusätzlich verschlüsselt auf dem eingerichteten Gerät. Deshalb gibt es auch kein Einwilligungs-Banner.
Sie exportieren Ihren Bestand jederzeit selbst als CSV. Auf Wunsch stellt der Anbieter den vollständigen Export bereit und löscht danach die Organisation samt aller Daten.
Portario lässt sich anpassen. Hier sind die übrigen Beispiele.
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