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Einsatzplanung für Monteure: eine Woche, die hält

Montagmorgen steht der Plan, Dienstagmittag ist er Makulatur: ein Notfall, ein Stau, ein Kunde, der den Termin vergessen hat. Gute Einsatzplanung verhindert das nicht, aber sie macht es beherrschbar. Dieser Ratgeber zeigt, in welcher Reihenfolge man plant, wie man Fahrzeiten ehrlich einrechnet und was eine Plantafel leisten sollte.

Plantafel mit Monteuren, Einsätzen und geschätzten Fahrzeiten auf einem Notebook
  1. 1In welcher Reihenfolge man plant
  2. 2Fahrzeiten ehrlich einrechnen
  3. 3Typische Fehler
  4. 4So macht es Portario
  5. 5Häufige Fragen
Abschnitt 1

In welcher Reihenfolge man plant

  1. Feste Termine zuerst. Wartungen mit vereinbartem Datum, Inbetriebnahmen, Schulungen beim Kunden. Sie stehen, bevor irgendetwas anderes verteilt wird.
  2. Dann nach Dringlichkeit. Störungen mit hoher Priorität und Anfragen, deren Frist bald abläuft. Eine Liste der offenen Aufträge, sortiert nach Priorität und Frist, ist dafür das wichtigste Werkzeug.
  3. Dann nach Region. Was übrig bleibt, wird so verteilt, dass ein Monteur am Tag möglichst in einer Gegend bleibt.
  4. Zum Schluss Puffer. Ein Tag ohne Luft ist am Dienstag kaputt. Wer pro Monteur und Tag eine Lücke für Unvorhergesehenes lässt, plant ehrlicher.
Abschnitt 2

Fahrzeiten ehrlich einrechnen

Der häufigste Planungsfehler ist nicht die falsche Reihenfolge, sondern die fehlende Fahrt. Zwei Einsätze um 9 und um 11 Uhr sehen im Kalender machbar aus. Liegen 200 Kilometer dazwischen, ist es der Plan nicht.

Für die Wochenplanung braucht es keine Navigation auf die Minute. Eine grobe Schätzung aus den Postleitzahlen reicht, um unmögliche Kombinationen zu erkennen: Luftlinie mal einem Umwegfaktor, im Ort langsamer, über Land schneller, dazu ein paar Minuten für Parken und Anmelden. Wichtig ist, dass die Schätzung bei jeder Planung sichtbar ist und nicht nur im Kopf des Disponenten.

Und der Startort zählt mit: Ein Monteur, der morgens von zu Hause losfährt, beginnt den Tag woanders als einer, der erst ins Lager kommt.

Abschnitt 3

Typische Fehler

  • Der Plan steht nur auf der Tafel im Büro. Der Monteur bekommt ihn per Anruf oder Zettel, Änderungen erreichen ihn spät oder gar nicht.
  • Bürotermine fehlen. Schulung, Teambesprechung, Arzttermin: Wer nur Einsätze plant, verplant Zeit, die gar nicht da ist.
  • Der Einsatz hängt nicht am Auftrag. Wer zum Kunden fährt, sollte die Vorgeschichte sehen: welche Anlage, was beim letzten Mal war, welches Material gebraucht wird.
  • Feiertage im falschen Bundesland. Wer überregional arbeitet, plant schnell einen Einsatz auf einen Tag, an dem der Kunde geschlossen hat.
Abschnitt 4

So macht es Portario

  1. Eine Wochentafel. Zeilen sind die Monteure, Spalten die Tage. Links stehen die offenen Tickets mit Firma, hohe Priorität und frühe Frist zuerst.
  2. Ziehen oder antippen. Ein Ticket auf Person und Tag ziehen, auf dem Tablet antippen und das „+" in der Zelle wählen. Portario schlägt den Beginn vor: nach dem letzten Termin plus Fahrt, am leeren Tag ab Arbeitsbeginn plus Fahrt vom Startort.
  3. Fahrzeiten geschätzt, ohne Routing-Dienst. Luftlinie zwischen den Postleitzahl-Mittelpunkten mal 1,3, im Ort 30 km/h, darüber 70 km/h, plus fünf Minuten. Kein Kundenort verlässt das System. Passt die Fahrt nicht in die Lücke oder überschneiden sich Termine, ist der Einsatz rot umrandet.
  4. Der Einsatz ist ein Termin. Er steht im Kalender des Monteurs, wird mit Google oder Microsoft 365 abgeglichen, und der Monteur bekommt eine Benachrichtigung. Vor Ort sieht er am Ticket die Vorgeschichte, bucht seine Zeit und lässt den Servicebericht unterschreiben, auf Wunsch auch ohne Netz.

Feiertage im eingestellten Bundesland und eigene Schließtage sind auf der Tafel als geschlossen markiert, Bürotermine stehen mit drauf. Die Plantafel ist ab dem Tarif Pro enthalten.

Häufige Fragen

Brauche ich für die Einsatzplanung eine Routenoptimierung?

Für die Wochenplanung meistens nicht. Entscheidend ist, dass unmögliche Kombinationen auffallen, bevor der Monteur losfährt. Eine Schätzung aus den Postleitzahlen leistet das. Wer täglich zehn und mehr Stopps je Fahrzeug fährt, etwa im Kundendienst mit kurzen Einsätzen, profitiert von echter Routenoptimierung; die bietet Portario nicht.

Wie viel Puffer sollte man einplanen?

Das hängt vom Anteil der Notfälle ab. Ein guter Startpunkt ist, pro Monteur und Tag eine Lücke freizuhalten und nach einigen Wochen zu prüfen, wie oft sie gebraucht wurde. Wird sie nie genutzt, ist sie zu groß; reicht sie nie, zu klein.

Kann der Monteur seinen Plan auf dem Handy sehen?

In Portario ja: Der Einsatz ist ein Termin in seinem Kalender, mit Benachrichtigung, und am Ticket sieht er Firma, Anlage und Vorgeschichte. Portario läuft im Handy-Browser, eine App aus dem Store ist nicht nötig.

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Sehen Sie sich die Plantafel in Portario an

In der Live-Demo steht eine Woche mit drei Monteuren, offenen Tickets und einer Fahrzeit, die nicht in die Lücke passt. Ohne Anmeldung. Oder Sie schildern uns, wie Sie heute planen.

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